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Gotha Katalogisierung der deutschsprachigen
mittelalterlichen Handschriften der Forschungsbibliothek
Gotha Von
Mai 2002 bis Juni 2007 wurde am Handschriftenzentrum
Leipzig das DFG-Projekt 'Katalogisierung der deutschsprachigen mittelalterlichen
Handschriften der Forschungsbibliothek Gotha' durchgeführt. Das Mengengerüst
umfasste 104 Signaturen, darunter 14 Fragmente oder Fragmentsammlungen.
Da der Bearbeiter Dr. Falk Eisermann vor Abschluss des Projekts auf die
Leitung des Gesamtkatalogs der Wiegendrucke an die Staatsbibliothek zu
Berlin wechselte, wird die Katalogisierung derzeit in Eigenleistung der
beteiligten Institutionen und Personen zu Ende geführt. Die
altdeutschen Handschriften der FB Gotha sind eine der letzten großen Sammlungen
mittelalterlicher deutschsprachiger Manuskripte, für die bislang keine
moderne wissenschaftliche Erschließung vorlag. Der Bestand zeigt das typische
Profil einer fürstlichen Liebhabersammlung: Er enthält zahlreiche literarische
und bebilderte Texte, darunter Zeugnisse der klassischen mittelhochdeutschen
Literatur und Unikate wie den Versroman "Reinfried von Braunschweig".
Darüber hinaus ist das gesamte Spektrum der spätmittelalterlichen deutschen
Literatur in Gotha vertreten. Die
Ergebnisse der Katalogisierung werden über diese Seite sukzessive publiziert.
Ein gedruckter Katalog ist in Vorbereitung. Zu den folgendenden Signaturen
stehen vorläufige Handschriftenbeschreibungen bereits jetzt zur Verfügung: Memb.
I 172 -- Memb.
II 20 Memb.
II 42 -- Memb.
II 76 -- Memb.
II 80/81 -- Memb.
II 82 -- Memb.
II 83 Memb.
II 145 Memb.
II 218
Stand:
März 2010 Kontakt: Forschungsbibliothek Gotha: Cornelia Hopf Handschriftenzentrum Leipzig: Dr. Christoph Mackert
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richten Sie bitte per e-mail an die Zentralredaktion. Letztes Update: 11.3.2010
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