Handschrift

Heidelberg, Universitätsbibliothek

Cod. Pal. germ. 27

Otto von Passau: Die 24 Alten

Papier - 170 Blatt - 37,5 x 27 cm - Straßburg - 1418.02.14 -

Lagen: I2* + (VI-1)11 + 12 VI155 + (VI-1)166 + I168*. Reklamanten, zum Teil abgeschnitten 23verso, 47verso, 59verso, 71verso, 83verso, 107verso, 119verso, 131verso, 143verso, 155verso. Foliierung des 17. Jahrhunderts: 1-166; 145-166 aus 144-165 verbessert. - Schriftraum: 30 x 19,5 - zweispaltig - 30-47zeilig -
Schrift:
von einer Hand;
Überschriften:
Überschriften im Text und zu den Illustrationen in Textura.
Rubrizierung:
Übliche Rubrizierung.
Anfangsbuchstaben:
Rote Lombarden über zwei Zeilen.
Miniaturen:
27 kolorierte Federzeichnungen (s. WEGENER, S. 12f.) jeweils zu Beginn des Werkes, seiner Vorrede und den einzelnen "Reden". Meist von blauen oder roten Pinsellinien gerahmt, und - alternierend dazu - vor rotem oder blauem Hintergrund. Der Bildrahmen wird von den Figuren häufig überschnitten.
Stil und Einordnung:
Die Gewänder fallen in runden Hakenfalten. Schraffuren sind nicht zu finden. Modellierungen werden durch Lavierungen in Hellgrau und durch Aussparungen erreicht. Flächige Kolorierung in kräftigen Farben: Zinnober, Blau, Karmin, Grau, Gelb, Olivgrün und Rosa. Pinselsilber und Pinselgold.

Wasserzeichen: nicht bestimmbar Blume -

Wasserzeichen: ähnlich Br. 10542 - Löwe -

Wasserzeichen: nicht bestimmbar Dreiberg - einkonturige Stange mit Kreuz -




Sekundärliteratur: Bartsch - Nr. 19 -

Sekundärliteratur: Wilken - S. 319 -

Sekundärliteratur: Wegener - S. 12f & S. 11f -

Sekundärliteratur: Jänecke - S. 104-112 -

Sekundärliteratur: Koppitz - S. 34-36 -

Sekundärliteratur: Schnyder, VL2, 7 - Sp. 229-234 -

Sekundärliteratur: Ott 1987 - S. 107-148 -

Sekundärliteratur: Kdihm 1 - S. 165-167 - Abb. 85

Sekundärliteratur: Backes - S. 114 -

Sekundärliteratur: Saurma - x - Nr. 36 -


Einband

Pergamenteinband - Pergament (weiß) - Rom - nach 1623 -



Rückensignatur: 1601/1700 -

Signaturschild: 1901/2000 -

Inhaltsverzeichnis: Inhaltsangabe des Bibliothekars H. Finke (20. Jahrhundert) - (Vorderspiegel)


1verso-166versob: Text



Die 24 Alten

Autorschaft: Otto [von Passau]
Autor


Erschliessung: Erbauungsbuch -

Textautopsie: 1recto leer 1verso Illustration 2rectoa "Hie vohet sich an daz buch daz do genant ist Quatuor (figinty) uiginti Seny(i)ores [Verbesserungen von späterer Hand] daz spricht in tütsche die xxiiii alten vnd het die heilge geschrift gar har in gezogen..." 166versob "Die sich der lere dis buches gebessern mügent Endelich vnd Ernstlich vor mich got bitten wellent Ich si lebendig oder dot vor einen demütigen Otten bruder von Passouwe Sant Franscissen orden etzswenne lesemeister zu Basel der dis buech von dem anevange vntz an daz ende mit grossem flisse vnd Ernste vnd arbeit von stücke zü stücke vnd von sinnen zü sinnen alsament gemaht vnd vollebracht het Anno domini Millesimo quardigentesimo Decimo octavo finitus est off Sant Valentinus tag [14. Februar 1418]." Text Wieland SCHMIDT, Die vierundzwanzig Alten Ottos von Passau, Leipzig 1938 (Nachdruck New York 1967), S. 76-78 Nr. 26;

Sekundärliteratur: Schmidt, Wieland - S. 76-78 - Nr. 26 -




1verso: Zeichnung (ganzseitig)

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Christus und die minnende Seele

gerahmt - 32 x 20 cm -



Katalogtext-Kunstgeschichte: Ganzseitige Miniatur vor rotem und blauem Hintergrund mit blau-weiß-rotem Rahmen, die Hintergründe durch rote und blaue Linien abgesetzt. Bildfläche quer unterteilt; in der Bildmitte in einer Mandorla Christus mit der Weltkugel vor ihm kniet eine minnende Seele; in den Bildecken weitere 24 weißgekleidete Jungfrauen als minnende Seelen.


2recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Predigender Papst

gerahmt - 20 x 18,5 cm -



Titulus: "Hie vohet sich an daz buch daz do genant ist Quatuor (figinty) uiginti Seny(i)ores [Verbesserungen von späterer Hand] daz spricht in tütsche die xxiiii alten vnd het die heilge geschrift gar har in gezogen. men vindet ouch alle lerer hie ynne vnd hett ieglicher sinen sundern spruch vnd het ieglicher alte sin fig(ur)e do by gemolet" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Zweispaltige senkrecht geteilte Miniatur: die linke Hälfte mit rot-weißem, rechte Hälfte mit blau-weißem Rahmen. Links blauer Hintergrund mit zwei dunkelblauen inneren Rahmenlinien, rechts roter Hintergrund mit dunkelroten inneren Rahmenlinien. Links steht der Papst mit Tiara und Nimbus auf einer hölzernen Tribüne, rechts sitzen seine Zuhörer.


3verso: Zeichnung (halbseitig)

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Johannes Evangelista als Schreiber

gerahmt - 10 x 7,5 cm -



Titulus: "Dis schribet Johannes ewangelist w(a)z hie nach geschribe(n) stat" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergrund mit rotem Rahmen. Der Hintergrund wird durch zwei dunkelblaue Rahmenlinien abgegrenzt. Johannes mit silbernem Heiligenschein sitzt in rotbraunem Gewand mit grünem Futter und Kragen nach links gedreht vor einem aufgeschlagenen Buch auf seinem Schreibpult. Auf dem Rand des Pults sitzend wird das Symboltier des Evangelisten, der Adler dargestellt.


4verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Erste Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Hie vahet sich der erste alte an" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund mit blau-weiß-blauem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmenlinien umgeben. Der erste Alte sitzt bekleidet mit einem hellgrauen, bodenlangen Gewand links und hat seine linke Hand erhoben. Rechts steht die gekrönte minnende Seele in weißem Kleid mit roten Streifen. Sie zeigt die Stigmata an ihren Händen vor.


6verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Zweite Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der ander alte vahet an" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergrund mit weiß-rot-weißen Rahmen. Der Alte sitzt links auf einer Bank und hat seine rechte Hand in einer Gester der Bestätigung zeigend vor seine Brust gehoben. Auf seinem Kopf trägt er eine weiße Mütze mit roter Krempe. Die gekrönte, minnende Seele, eneut in weißem Gewand mit roten Streifen, ist rechts zu sehen, wie sie ihre rechte Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger zum Alten hin erhoben hat.


8verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Dritte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der derte alde vahet an" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von einem blau-weiß-blauen Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmenlinien umgeben. Der Alte in einem hellgrauen Gewand mit grüner Gugel sitzt links auf einer flachen Bank und zeigt auf die links stehende gekrönte minnende Seele. Diese ist in ein weißes Kleid mit roten Streifen gekleidet und hat wie bei einem Orantengestus beide Hände erhoben, um ihre Stigmata vorzuzeigen.


12recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Vierte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Das ist von de(m) vierden alten" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von blau-weiß-blauen Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmen umgeben. Der Alte in grauem Gewand und blauer Mütze sitzt links auf seiner flachen Bank und streckt der gekrönten, minnenden Seele seine rechte Hand entgegen, um sie zu begrüßen oder auf sie zu verweisen. Diese hat wie beim Orantengestus beide Hände erhoben, um ihre Stigmata vorzuzeigen.


15recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Fünfte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der funffte alte vohet an" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergund umgeben von weiß-rot-weißen Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelblauen Rahmenlinien umgrenzt. Links sitzt der Alte in einem hellgrauen Gewand mit weiten Ärmeln und einer grünen Gugel auf dem Kopf, die er mit seiner linken Hand am Hals zusammenhält. Seine rechte weist zur minnenden Seele nach rechts. Diese, erneut eine gekrönte Jungfrau im weißen Kleid mit roten Streifen, hat eine ihrer Hände erhoben, um ihre Stigmata zu zeigen, während sie die andere vor die Brust hält oder bekräftigend auf die Brust gelegt hat.


18recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Sechste Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Dis ist der seheste alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißen Rahmen. Der Hintergrund ist von zwei dunkelroten Rahmen umgeben. Der Alte in weiß-grauem Gewand und mit einem grünen, vielleicht pelzbesetzten, Hut auf dem Kopf sitzt links erhöht auf einer Bank. Seine Hände hat er im Schoß übereinandergelegt, sich selbst zur minnenden Seele nach rechts gedreht. Diese zeigt mit ihrer rechten Hand auf den Alten, mit ihrer Linken auf den Boden. An beiden Händen sind Stigmata zu erkennen.


21recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Siebte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Dis ist der subent alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauen Hintergrund umgeben von einem weiß-rot-weißen Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelblauen Rahmenlinien umgeben. Der Alte sitzt in hellgrauem Gewand und mit einem spitzen Hut auf dem Kopf, der auch als Judenhut interpretiert werden könnte, erhöht links auf einer Bank. Seine Rechte zeigt auf die minnende Seele. Seine linke Hand hat er warnend erhoben. Die minnende Seele als gekrönte Jungfrau im weißen Kleid mit roten Streifen steht rechts und hat ihre Hände mit den Stigmata vor ihrem Schoß übereinander gelegt.


24verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Achte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Dis ist der achste alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauen Hintergrund umgeben von einem weiß-rot-weißen Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelblauen Rahmenlinien begrenzt. Der Alte sitzt links erhöht auf einer Bank. Er trägt eine weißes Gewand mit grünem Futter sowie eine spitzen Hut mit Krempe, der sich auch als Judenhut interpretieren läßt. Seine linke Hand hat er bekräftigend auf seine Brust gelegt, seine rechte zeigt auf die minnende Seele. Diese wird erneut als gekrönte, stigmatisierte Jungfrau in weißem Gewand mit roten Streifen wiedergegeben. Sie hat ihre rechte Hand zum Alten hin erhoben.


29verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Neunte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der nunde alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird durch zwei dunkelrote Rahmenlinien abgesetzt. Der Alte in hellgrauem Gewand und mit grünem spitzem Hut, dessen Krempe an Pelzbesatz erinnert, sitzt links und zeigt auf die gekrönte Jungfrau rechts. Diese in weißem, rotgestreiften Kleid hat ihre rechte Hand erhoben, um ihre Stigmata zu zeigen.


33recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Zehnte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der zehende alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergrund umgeben von weiß-rot-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird durch zwei dunkelblaue Rahmenlinien begrenzt. Der Alte in hellgrauem Gewand und mit einem graublauen Hut sitzt links auf einer Bank und hat seine linke Hand zur minnenden Seele hin erhoben. Diese, eine gekrönte Jungfrau, steht mit vor der Brust überkreuzten Händen leicht erhöht rechts. Stigmata sind nicht zu erkennen.


35verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Elfte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der elffte alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird durch zwei dunkelrote Rahmenlinien begrenzt. Der sitzende Alte links hat sich gestikulierend halb nach rechts zur minnenden Seele hin gedreht. Er trägt ein gegürtetes, hellgraues Gewand und einen blauen Topfhut mit weißer Krempe. Die minnende Seele hat erneut ihre Hände im Orantengestus erhoben, um ihre Stigmata vorzuzeigen.


45verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Zwölfte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der zwolffte alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmenlinien begrenzt. Der Alte sitzt links auf einer Bank und trägt ein hellgraues Gewand mit weiten, glockigen Ärmeln, grünem Futter und Kragen. Um seinen Kopf ist ein Stirnband gewunden. Seine linke Hand hat er zur gekrönten, minnenden Seele hin erhoben. Diese, gekleidet in ein weißes Kleid mit roten Streifen, ist beinahe ganz ins Profil gedreht und hat ihre Hände vor der Brust betend zusammen gelegt.


67recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Dreizehnte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der dritzehen alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmenlinien begrenzt. Der Alte sitzt links in einem hellgrauen Gewand auf einer Bank. Seine linke Hand hat er zur minnenden Seele hin erhoben. Diese steht als gekrönte Jungfrau rechts. Während auf ihrer linken Hand ein Stigma zu erkennen ist, hat sie ihre rechte wie segnend erhoben.


72recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Vierzehnte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der vierzehen alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmenlinien umgeben. Der Alte sitzt links halb zur minnenden Seele hin gedreht auf einer Bank. Er trägt ein hellgraues Gewand und einen grünen Topfhut. Seine linke Hand hat er mahnend zur Jungfrau hin erhoben. Diese ist rechts zu sehen, wie sie ihre Stigmata zeigt.


78verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Fünfzehnte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der fünfzehen alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergrund umgeben von weiß-rot-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelblauen Rahmenlinien umgeben. Der Alte sitzt in einem hellgrauen Gewand links auf einer Bank. Er trägt einen spitzen, roten Hut mit rot und weiß gestreifter Krempe. Seine Hand hat er auf seine Brust gelegt. Die gekrönte Jungfrau der minnenden Seele steht rechts und hat ihre Mittel-und Zeigefinger ihrer rechten Hand zum Alten hin segnend oder schwörend erhoben.


84recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Sechzehnte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der sehestzehen alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergrund umgeben von weiß-rot-weißen Rahmen. Der Hintergrund ist von zwei dunkelblauen Rahmenlinien umgeben. Der Alte sitzt links auf einer Bank und zeigt auf die gekrönte Jungfrau rechts. Er trägt ein hellgraues Gewand mit grünem Futter und Gugel. Die gekrönte, minnende Seele steht links, hat eine Hand in die Hüfte gestützt und die andere zum Alten hin mit warnendem Finger erhoben.


91verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Siebzehnte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmenlinien umgeben. Der bärtige Alte sitzt links auf einer Bank und hat sich halb zur minnenden Seele hin gedreht, auf die er auch zeigt. Er trägt wie sie ein weißes Gewand mit roten Querstreifen. Die gekrönte Jungfrau hat sich ihm ebenfalls zugewendet und ihre rechte Hand gestikulierend erhoben.


97verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Achtzehnte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmenlinien umgeben. Der Alte ist links im Bild zu sehen. Er trägt ein hellgraues Gewand und eine grüne auf eine Seite gefallene Mütze. Seine rechte Hand hält er vor seine Brust. Die gekrönte, minnende Seele steht leicht erhöht, rechts im Bild und hat eine ihrer stigmatisierten Hände zum Alten hin ausgestreckt.


105verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Neunzehnte Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der nüntzehen alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergrund umgeben von weiß-rot-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelblauen Rahmenlinien umgeben. Der Alte sitzt links auf einer Bank. Er trägt ein hellgraues Gewand mit grühem Futter, einen weiß-roten spitzen Hut mit Krempe, der an einen Judenhut erinnert, und einen dreiteiligen Bart. Seine linke Hand hat er mahnend erhoben. Die minnende Seele steht leicht erhöht rechts und hat eine ihrer stigmatisierten Hände zum Alten hin erhoben.


111verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Zwanzigste Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der zwentzigest alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergrund umgeben von weiß-rot-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelblauen Rahmenlinien umgeben. Der Alte in hellgrauem Gewand mit grünem Futter sitzt links. Er zeigt auf die leicht erhöht stehende minnende Seele rechts. Diese hat ihre Hände mit den Stigmata vor ihrer Brust übereinander gekreuzt.


132verso: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Einundzwanzigste Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Dis ist der xxj alte als ma(n) in hie noch vindet" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund mit blau-weiß-blauem Rahmen. Der Alte sitzt links auf einer Bank und hat sich mit dem Oberkörper leicht nach hinten von der minnenden Seele weg gewendet. Er trägt ein hellgraues Gewand und eine dunkelblaue Gugel. Die minnende Seele ist rechts zu sehen. Beide haben ihre Hände vor ihrem Schoß überkreuzt.


140recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Zweiundzwanzigste Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der zwen vnd zwenzigeste alte vahet an" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor blauem Hintergrund mit weiß-rot weißem Rahmen. Der Alte sitzt links erhöht auf einer Bank. Er trägt ein hellgraues Gewand und eine grüne Gugel oder Mönchskapuze. Seine linke Hand hat er zur minnenden Seele hin erhoben. Diese, rechts im Bild, streckt ihm beide stigmatisierten Hände entgegen.


149recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Dreiundzwanzigste Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der drie vnd zwntzigest alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von weiß-blau-weißem Rahmen. Der Hintergrund wird von zwei dunkelroten Rahmenlinien umgeben. Der Alte sitzt links auf einer Bank und zeigt mit beiden Händen auf die minnende Seele rechts. Er trägt ein hellgraues Gewand mit grünem Futter und einen blauen spitzen Hut mit heller Krempe. Die gekrönte Jungfrau steht leicht erhöht rechts und hat Zeige- und Mittelfinger ihrer rechten Hand segnend oder schörend erhoben.


158recto: Zeichnung

Straßburg, elsässische Werkstatt von 1418

Der Vierundzwanzigste Alte und die minnende Seele

gerahmt - 10 x 8 cm -



Titulus: "Der vier vn(d) zwentzigest alte" - (oben)

Katalogtext-Kunstgeschichte: Einspaltige Miniatur vor rotem Hintergrund umgeben von blau-weiß-blauem Rahmen. Der Hintergrund wird erneut von zwei roten Rahmenlinien umgeben. Der Alte sitzt erhöht links auf einer Bank und hat sich halb der minnenden Seele zugedreht. Er trägt ein hellgraues Gewand und einen blauen Hut. Die gekrönte Jungfrau steht leicht erhöht rechts hat und beide stigmatisierten Hände von sich gestreckt.


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